Warnungen!!!

In letzter Zeit lese ich recht oft davon, dass Menschen die Hormone nehmen, oder noch schlimmer, die GaOP haben machen lassen und durch diese Maßnahmen äußerst unglücklich sind.
Der Grund dürfte darin zu suchen sein, dass alles, was mit Trans…. anfängt in einen Topf geworfen wird. Das mit dem Topf geht nur bei Menschen, die unter den Sammelbegriff Trans* fallen, außer Transsexuell. Das ist äußerst wichtig.
Die Psychosektierer gehen bei allen Menschen von dem bei der Fleischbeschau nach der Geburt festgestellten Geschlecht aus. Das ist für Psychologen usw. erst einmal das biologische Geschlecht. Jetzt gibt es aber Menschen deren biologisches Geschlecht anders als der Körper ist — Frauen mit vermännlichten Körpern, Männer mit verweiblichten Körpern. Diese Menschen sind originäre Transsexuelle. Durch die Gleichmacherei in dem unsäglichen DSM V und auch im ICD11 haben alle Menschen, welche mit dem gefühlten Geschlecht von der Norm abweichen  (= Transidentität oder Transgender) und Menschen die mit dem Körper von dem Geschlecht abweichen (= Transsexuelle) die gleiche Störung. Beides läuft dann unter der Bezeichnung Geschlechtsidentität.
Was bei einem ersten Beratungsgespräch dann herauskommt, kann sich jeder halbwegs intelligente Mensch zusammenreimen.
Beispiel: Da holt sich erst eine originär transsexuelle Frau Informationen und bekommt die Diagnose einer abweichenden Geschlechtsidentität. Ihr wird der übliche Weg mit Psychotherapie, Hormonbehandlung und GaOP vorgeschlagen, um sie von ihren Leiden zu befreien. Danach kommt ein Transgender, der sich als Frau fühlt, in das Zimmer, benutzt zufällig die gleichen Argumente und bekommt darauf die gleiche Diagnose wie vor und den gleichen Weg vorgeschlagen.
Für die transsexuelle Frau ist der vorgeschlagene Weg der einzig gangbare und lebenswichtig. Für den Transgender, der sich als Frau fühlt und vielleicht nur zeitweise als Frau leben möchte ist der gleiche Weg fast unbeschreitbar. Eventuell geht noch die Hormontherapie zur verweiblichung des Körpers, wenn dieser Mensch aber bis zur GaOP weitergeht erleidet er mit größter Wahrscheinlich seinen SuperGAU.
Vielleicht ist er die ersten Monate noch recht froh, aber eigentlich wollte er ja nur als Frau leben und keine Frau sein. Sein Denken ist immer noch das eines Mannes, der aber jetzt einen weiblichen Körper hat. Die OP ist aber nicht mehr rückgängig zu machen. Jetzt steckt dieser arme, falsch informierte Mensch in der gleichen Situation, wie ein originär transsexueller Mann, der aber noch die körperlichen Anpassungen machen lassen kann.
Solche Fälle scheinen sich seit 2011, seit das BVerfG die Zwangskastration in Form der GaOP bei Transsexuellen kippt,  zu häufen. Davor überlegte sich mancher 3-Mal die OP.
Leute, den Weg bis zur GaOP sollten wirklich nur originär transsexuelle Menschen beschreiten, die sich zu 100% sicher sind, dass sie im falschen Körper leben. Wer nur das „Gefühl“ hat, das er als Mann lieber wie eine Frau oder als Frau lieber wie ein Mann leben möchte, kann ich nur inständig warnen diesen Weg zu beschreiten. Der Schiffbruch ist vorprogrammiert.
Die körperlichen Veränderungen sind zum größten Teil nicht rückgängig zu machen. Am Beispiel einer Frau mit vermännlichtem Körper möchte ich das verdeutlichen:
Durch das Androcur zum Runterfahren des Testosteronspiegels werden die Hoden irreparabel geschädigt.
Durch das Östrogen zum Verweiblichen des Körpers wird das Brustwachsttum angeregt und die Hoden noch weiter geschädigt, außerdem werden die Genitalien kleiner. Die Brüste könnte man sich ja noch entfernen lassen, aber die, nach monatelanger Behandlung mit Östrogen kleiner gewordenen Genitalien bleiben so.
Durch die Gabe von Östrogen gibt es auch massive, seelische Veränderungen. Das Denken wird weiblich, man wird emotionaler.
Und die genitalangleichende OP lässt sich endgültig nicht mehr rückgängig machen.
Selbst wer meint nur das Östrogen nehmen zu müssen kommt nicht ungeschoren davon. Selbst wenn das Androcur weggelassen wird gibt es an den Genitalien Veränderungen. Die Spermaproduktion wird eingestellt, eine Erektion bekommt man(n) wesentlich schwerer, evtl. gar nicht mehr. Die Zonen, wo man(n) stimuliert werden kann verschieben sich oder sind nicht mehr vorhanden.
Leute, lasst die Finger von solchen Experimenten.
Eure Emma

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