Körperliche und seelische Veränderungen

Seit Anfang Mai 2017 arbeitet mein Körper wie verrückt an Veränderungen.
Ich beschreibe hier einmal die Veränderungen, die ich an mir wahrnahm und wahrnehme.
Brustwachstum: Fing Ende April/Anfang Mai 2017 an. Es ging gleich von nichts auf 95A bis 95B — irgendwo dazwischen. Setzte sich dann verlangsamt fort bis Juli 2018. Zwischendurch füllten sich meine Brüste auch mit Milch, die dann auf einmal auslief. Insgesamt schoss jetzt schon 3mal Milch ein — aktuell fängt es jetzt zum 4. Mal an. Es scheint auch wieder etwas verstärktes Wachstum einzusetzen (Hormontherapie).
Muskelabbau: Der setzte etwa im Sommer 2017 ein und verstärkte sich dann ab etwa Juli 2018. Ich schaffe es nicht mehr einen 25 Kg-Sack Kartoffeln anzuheben. Die gesamte Muskulatur ist jetzt eindeutig weiblich. Die Brustmuskulatur existiert praktisch nicht mehr (ich brauche kaum noch BH-Verlängerungen). Der große Rückenmuskel baut sich langsam ab. Die Nackenmuskulatur ist wesentlich weniger geworden (ich habe keinen „Stiernacken“ mehr). Scheinbar wird der Hals immer länger.
Skelettumbau: Ich weiß nicht, wie ich das was ich jetzt beschreibe anders nennen soll. Seit einigen Wochen beobachte ich, dass meine Hände immer schlanker werden. Die sind kaum noch breiter, als die meiner Frau — nur länger. Die Finger werden dünner. Das bemerkte ich daran, dass eine zeitlang die Fingernägel vorne breiter als hinten waren. Seit ein paar Tagen ist wieder alles normal, nur die Fingernägel sind schmäler. Die Nägel sind auch nicht mehr so dick. An den Füßen das Gleiche. Ich kaufte im letzten November ein Paar Stiefel Gr.44 und ein Paar Pumps Gr.43. In den Stiefeln vom letzten Jahr rutschen meine Füße jetzt herum. Die Pumps hatte ich nur mal kurz zuhause an, dann fingen sie an zu drücken. Jetzt kann ich in diesen schönen Schuhen stundenlang stehen und gehen. Sie passen wie angemessen. Vor ein paar Wochen bestellte ich bei Deichmann ein Paar Winterstiefel Gr.44 mit höheren Absätzen. Ich dachte nicht, dass ich da überhaupt reinkomme, geschweige denn laufen kann, so schmal und schlank sind die geschnitten. Was soll ich sagen — ich komme wunderbar hinein und heraus und die Stiefel sitzen wie maßgefertigt. Dann wurde noch ein Paar Stiefeletten Gr.44 mit wirklich hohen Absätzen geliefert. Ich machte erst einmal einen vorsichtigen Versuch. Und was soll ich sagen, in diesen Stiefeletten kann ich auch stundenlang stehen und gehen ohne dass es irgendwo drückt.
Meine Haut: Die Haut veränderte in den letzten 14 Monaten ihre Struktur gehörig. Alles fühlt sich so weich wie bei meiner Frau an. Die Cellulite an den Oberschenkeln und am Hintern inklusive. Ich hatte seit mindestens 10 Jahren Schuppenflechte, die sehr oft sehr störend war. Seit 2 Monaten ist sie weg — ganz einfach weg. Ich hoffe, dass sie weg bleibt.
Körperbehaarung: Ich in einem früheren Leben behaart, wie ein Affe. Der ganze Körper vom Nacken bis zu den Knöcheln war rundum mit einem dichten Pelz besetzt. Und der Bart wucherte wie verrückt. Der Rückgang der Körperbehaarung war das erste, was ich an Veränderungen bemerkte. Ich dachte aber 2 Jahre lang, dass das eine Folge der Schuppenflechte sei. Jedenfalls verschand die Behaaren in folgender Reihenfolge: Unterschenkel, Oberschenkel, Rücken, Oberarme, Unterarme, Hände. Jetzt besteht noch Haarwuchs am Bauch und der Brust, ein paar dünne Haare sind auch noch an den Unterarmen. Durch das Hormon ist der Wuchs aber deutlich verlangsamt und wird da auch dünner. Auch der Bartwuchs ist verlangsamt.
Kopfbehaarung: Hier hat mein Testosteron ganze Arbeit geleistet, aber seit Beginn der Hormontherapie habe ich den Eindruck, dass sich da nun doch einiges zum Vorteil ändert. Zumindest in den Geheimratsecken kommt frischer Flaum — ab das Mal richtige Haare werden muss die Zeit zeigen.
Gesicht: Mit die gravierendsten Veränderungen gab es im Gesicht. Früher hatte ich ein eher rundes Gesicht. Das hat sich seit dem Beginn der anderen körperlichen Veränderungen langsam in eine längliche Gesichtform geändert. Das fiel mir aber erst auf als ich im Oktober meinen Vollbart abrasiert — es schaute mich ein völlig fremdes Gesicht aus dem Spiegel an. Die Lippenform änderte sich, die Nase und die Form der Augen. Insgesamt sehe ich nun aus wie das ältere Abbild meiner Schwester.
Genitalien: Die werden schon seit Jahren immer kleiner, auch wenn ein Urologe letztes Jahr meinte, das sei eine normale Größe. Der kannte nicht das, was einmal vorhanden war. Sowohl der Penis, als auch die Hoden sind noch nicht einmal mehr halb so groß wie früher. Mein Körper kastriert sich gleichsam selbst. Und das schon vor der Hormontherapie.
Seelische Verfassung: Nicht erst seit Beginn der Hormontherapie sondern schon Monate vorher hat sich die seelische Verfassung geändert. Ich habe viel näher am Wasser gebaut als früher. Es gibt heftigere Stimmungschwankungen. Als mir der Endokrinologe erst einmal die Hormontherapie verweigerte hatte ich zum allerersten Mal das Gefühl vor einen Zug springen zu müssen. Wenn ich da meine Familie nicht gehabt hätte….. Heute am 14.12.2018 bekomme ich gerade zum 3. Mal PMS und das viel heftiger als die vorherigen Male. Das fing mit nächtliche Depris an, setzte sich heute Abend mit Fressattacken fort und zwischendurch hatte ich und habe ich um Mitternacht Unterleibschmerzen und Ziehen in den Brüsten.
Libido: Ist mal da und mal wieder nicht. Als ich schon vor Jahren keine gescheite Erektion mehr zustande brachte hatte ich trotzdem Lust. Wir schafften es aber nicht uns von der alten Rollenverteilung zu lösen. Okay. Seit mir die Brüste gewachsen sind gibt es eine erogene Zone mehr. Wenn die Brustwarzen besonders empfindlich sind ist auch die Libido ziemlich hoch und da reicht es schon, dass meine Frau etwas darüberstreicht um bei mir einen Orgasmus auszulösen. Am Anfang der Hormontherapie ging die Libido erst einmal flöten. Erst jetzt, mit meiner Dosiserhöhung kehrt die Libido wieder zurück. Jetzt, wo ich als Frau keinen Leistungdruck mehr habe, haben meine Frau und ich es geschafft unser Zusammensein auf eine andere Ebene zu heben. Jetzt bekomme ich Orgasmen, die ich vorher in dieser Art noch nie erlebte.
Erogene Zonen: In dem anderen Leben gab es so die üblichen Stellen — Penis mit Anhängsel und der Hintern. Jetzt sind es die ganze Brust — besonders die Brustwarzen mit den Warzenhöfen, die Eichel, wenn sie leicht gerieben wird wie die Klitoris einer Frau — auf die frühere „Behandlung“ reagiert das Dingens nicht mehr, der Bereich zwischen Hodensack und Hintern, sanft gestreichelt bringt auch eine heftige Reaktion — da war früher nix und der Hintern, aber nicht so sehr wie früher.
Eure Emma

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